Business as usual ?

Unter dem aus dem englischen Spachgebrauch übernommenen Begriff: BUSINESS (Geschäft) wird einerseits
A) jede Art von beruflicher Tätigkeit umschrieben oder
B) ist andererseits: jede Art von unternehmerischer bzw. wirtschaftlicher Tätigkeit oder auch allgemein ein Geschäftsabschluß zu verstehen.

Der Begriff ARBEIT bezeichnet im allgemeinen eine Erwerbsarbeit, die eine entsprechende, staatlich überprüfte Berufsausbildung zur Ausübung eines Berufs voraussetzt. In bestimmten Berufszweigen wird zudem noch besonderer persönlicher Einsatz-kurz: eine innere Eignung-Berufung-vom Klientel erwartet: so z.B. bei Pfarrer/innen, Ärzten/Ärztinnen, Psychotherapeuten u.a.

Als Synonym für Arbeit oder Tätigkeit wird oft der englische Begriff JOB verwendet, wobei die Bedeutung von Job hier eher für eine Beschäftigung bzw. eine Gelegenheitsarbeit= eine zeitlich befristete Arbeit- steht. Unter Job wird im allgemeinen eine Tätigkeit zum reinen Geldverdienst, ohne spezielle Kenntnisse und persönliches Engagement verstanden, eine besondere Eignung oder innere Berufung wird hier nicht vorausgesetzt. Als Jobs werden oft Kurz-oder Saisonarbeiten wie z.B. Erntehelfer, Zeitungsausträger, Kellner, Putz- und Aushilfsstellen u.a. bezeichnet. Im EDV-Bereich bezeichnet der Begriff Job eine Arbeitseinheit.

Um eine berufliche Arbeit auszuüben und eine entsprechende Position als Angestellte/r wie Berufstätige/r innerhalb eines Unternehmens zu erhalten oder um A) einen Ausbildungsplatz als Auszubildende/r innerhalb eines staatlich anerkannten Berufs oder B) um einen Studienplatz nach Abiturabschluß zu erhalten, ist es erforderlich, eine Bewerbung zu schreiben.

Freiberuflich Tätige-d.h. sogenannte selbstständig Arbeitende sind nicht fest-d.h. betrieblich- angestellt und so für die Organisation von jeweiligen Arbeitsaufträgen/Entlohnung eigenverantwortlich. Auch für die Sozialversicherungen muß diese Berufsgruppe finanziell allein aufkommen. Zu den o.g. selbstständig Arbeitenden zählen z.B. einzelne Klein-oder auch Familienunternehmer, Betreiber, z.T. auch Journalisten/ Fotografen, Künstler/innen verschiedener Sparten (Musiker, Schauspieler, Maler u.a.). Oftmals scheitern Ideen einer eventuellen Existenzgründung daran, dass die Hausbank nicht bereit ist sogenanntes Risikokapital bereitzustellen.

Eine BEWERBUNG umfaßt im allgemeinen folgende Unterlagen: A) Ein knapp formuliertes Anschreiben im DIN A 4-Format (ein Blatt), in dem auf die Ausschreibung des Arbeitsplatzes/Studienganges, sowie die eigenen Qualifikationen, Motivation dazu Bezug genommen wird.

B) Einen tabellarischen Lebenslauf mit lückenlos aufgeführten biographischen Daten, sowie den dazugehörigen Qualifikationen in chronologischer Folge, dazu ein aktuelles und vorteilhaftes Lichtbild des Bewerbers. In Einzelfällen wird ein handschriftlicher oder auch ein ausformulierter Lebenslauf in der Stellenanzeige gewünscht. Jede Form der o.g. Lebenslauf- Exemplare sollte von der/dem Bewerber/in nochmals handschriftlich unterzeichnet werden.

C) Wahlweise ist eine sogenannte Dritte Seite einfügbar, in der die/der Bewerber/in nochmals sich kurz persönlicher, mit den im Lebenslauf erwähnten, besonderen Interessen/ Qualifikationen vorstellen kann- dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Ist das vorherige Anschreiben bereits detailliert und aussagekräftig genug hinsichtlich der o.g. Schwerpunkte formuliert, entfällt diese weitere Seite. Gerade bei Initiativbewerbungen-ohne vorherige Ausschreibung seitens des Unternehmens-kann die Dritte Seite eine Chance sein, sich nochmals darzustellen.

D) Im Anhang sind beglaubigte Kopien von Zeugnissen und Urkunden der jeweiligen Qualifikationen/Ausbildung vorzulegen-hier niemals die Originale derselben versenden! Auch für den zu wählenden Beruf/ Ausbildung relevante ehrenamtliche Tätigkeiten können hier schriftlich von den jeweiligen Hilfsorganisationen/ Vereinen bestätigt und beigefügt werden.

Für eine Arbeit im öffentlichen Dienst (Lehrer/in, Arzt/Krankenschwester u.a.) in der BRD ist ein polizeiliches Führungszeugnis zur Feststellung der Straffreiheit, sowie die Vorlage eines aktuellen Gesundheitszeugnisses vom Gesundheitsamts zur Feststellung fehlender, ansteckender Krankheiten bei einer Bewerbung absolut erforderlich.

Insgesamt sollte eine schriftliche Bewerbung sauber und formal ansprechend, mit gutem Layout/ Schriftbild, Papierauswahl-in einem Bewerbungsordner oder einer Mappe versandt werden. Gebrauchte Bewerbungsunterlagen mit Knicken, Flecken oder Rechtschreibfehlern verstärken als erstes "Aushängeschild" der eigenen Person dagegen den negativen Eindruck und führen in der Regel zur Ablehnung. Um in die Vorauswahl eines Bewerbungsgespräches oder eines vom Unternehmen geforderten Auswahlverfahrens (Tests/ Prüfungen u.a.) zu gelangen, ist eine inhaltlich wie äußerlich gut ausgearbeitete Bewerbung ein Muss. Weitere, mögliche Bewerbungsformen : A) E-Mail-Bewerbungen sind Kurz-Bewerbungen übers Internet auf dort veröffentlichte Stellenanzeigen, bei der der Anhang als Scan eingefügt wird bzw. als Datei-Anhang im PDF-Format mitversandt werden kann. B) Bei einer Online-Bewerbung : sind die Unterlagen der/des jeweiligen Bewerber/in auf einer entsprechenden Bewerbungshomepage jederzeit für etwaige Unternehmen/ Arbeitgeber verfüg-und einsehbar.

Mit dem Begriff AUSBILDUNG wird eine nach staatlichen Richlinien inhaltlich und didaktisch gestaltete Berufsausbildung bezeichnet, die den/ die Auzubildende/n nach deren Abschlußprüfungen befähigen soll, professionell den gewählten Beruf auszuüben. Dazu sind verschiedene Ausbildungswege möglich: A) Die Fachausbildung- durch eine Ausbildungsstelle innerhalb eines Betriebs/ Firma-diese Ausbildung verläuft in der Regel zweigleisig : mit einem Praxisteil =der Anleitung durch eine/n Ausbilder/in vor Ort im Ausbildungsbetrieb sowie einer dazugehörigen, theoretischen Schulung innerhalb einer Berufsschule.

Desweiteren besteht die grundsätzliche Möglichkeit einer schulischen Ausbildung : A) im Bereich einer Fachhochschule, Berufskollegs oder einer Berufsfachschule usw. oder B) im Studium an einer Universität /Fachhochschule oder Hochschule.

Der Begriff BILDUNG bezeichnet die gesamte, geistige und soziale Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen und dessen Kompetenzen durch entsprechende Erziehung und Lernangebote, sei es von privater oder staatlicher Seite(durch Hort, Kindergarten, Schule, Bibliotheken, Museen, Archive, Medien usw.)





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