Gesunde Ernährung

Die richtige Ernährung ist die Grundlage für ein gesundes Leben. Falsche Essgewohnheiten führen über Jahre hinweg zu schweren Gesundheitsschäden. Die Ernährungswissenschaft, Ökotrophologie genannt, ist so komplex und umfassend, viele Thesen die Heute aufgestellt werden, werden Morgen schon widerlegt. Dadurch ist es sehr schwer rauszufinden, wie man sich wirklich gesund ernährt. Ist nun Müsli und Körner wirklich gesund für den menschlichen Körper, weil sie viele Ballaststoffe enthalten? Oder ist es doch ungesund, weil der Körper die ganzen Körner nicht richtig verdauen und verarbeiten kann? Was ist richtig, was ist falsch? Wie ernährt man sich nun gesund?

Aber bei allen Fragen sollten wir eins nicht Vergessen, wir leben im Zeitalter von Darmkrebs, Diabetes, Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Gefäßverkalkungen um nur einige der weit verbreiteten Krankheiten der westlichen Zivilisation aufzuzählen. Davor sollte man die Augen nicht schließen, meist ist falsche Ernährung und Bewegungsmangel die Hauptursache. Die Regale in den Supermärkten liegen voll mit Nahrungsmitteln, die mit unserer ursprünglichen Nahrung rein gar nichts mehr zu tun haben. Denaturierte und konservierte Lebensmittel bestimmen unsere Mahlzeiten, Hektik und Stress unseren Alltag. Jede Woche kommen neue (nutzlose) Lebensmittel auf den Markt, Lebensmittel, die durch verschiedene Konservierungsstoffe über Monate haltbar gemacht werden. Lebensmittel, die schnell und einfach zubereitet werden können, kurz in die Mikrowelle und nach zwei Minuten steht ein vollwertiges, ausgewogenes Gericht auf den Tisch (so beschreibt es uns die Werbung). Die Erleichterung wird nur von kurzer Dauer sein, solche Essgewohnheiten vergiften unseren Körper und machen uns krank.

Es ist erschreckend, wie viele Kinder an Fettleibigkeit leiden. Und es ist beängstigend, dass ein grossteil der Kinder nicht einmal eine Möhre von einem Kohlrabi und eine Kiwi von einem Pfirsich unterscheiden können,aber den Unterschied zwischen einen Cheeseburger und einen Hamburger sofort erklären könnten. Wir sollten unseren Kinder eine gesunde Ernährung vorleben, um Krankheiten und Fettleibigkeit schon im frühen Kindesalter zu vermeiden. Anstatt Milchschnitte in der Pause, kann es ruhig ein Apfel oder eine Karotte, ein Pfirsich oder ein Kohlrabi sein. Statt der Cola zwischendurch, die Unmengen von Zucker enthält, doch lieber eine ungesüßte Apfelschorle, die auch noch den Durst löscht. Selbst bei MC´ Donalds hat das Umdenken schon begonnen, auch hier könnte man zu den gesünderen Produkten greifen. Seit mehreren Jahren sind die Fruchttüte, Fruchtjoghurt, Apfelschorle und viele verschiedene Salate im Sortiment.

Wichtig ist, dass wir erkennen, was uns krank und fett macht und das nur wir das ändern können. Die Industrie will ihre Produkte verkaufen, Profit machen und ihre Gewinne von Jahr zu Jahr steigern. Durch Werbung wird uns suggeriert, was wir brauchen und kaufen sollten, lassen sie sich dadurch nicht beeinflussen, sagen sie nein, zu den ganzen Fertigfraß. Kehren sie zurück zu reiner, unbehandelter und ursprünglicher Nahrung. Der Hauptbestandteil unserer Ernährung sollte aus frischem Obst und Gemüse bestehen. Es ist wichtig das wir uns lebendige Kost zuführen. Es ist ratsam darauf zu achten, sowenig wie möglich behandelte Nahrungsmittel zu essen. Alle Nahrungsmittel, die erhitzt und konserviert werden, verändern ihren ursprünglichen Zustand und können dadurch unseren Körper unnötig schaden. Vitamine und Mineralstoffe gehen verloren, lebendige Enzyme werden zerstört. Frische biologische Nahrungsmittel sollten unsere Ernährung bestimmen.

Fazit: Jeder der gesund und munter bis ins hohe Alter leben möchte, sollte alles hier erwähnte anwenden und noch viel mehr. Es gibt ein paar kleine Grundregeln, die einfach in die Praxis umzusetzen sind. Genießen ja, aber alles in Maßen. Vorwiegend roh und frisch, wenig Zucker, nur kleine Mengen tierische Fette. Mit Gewürzen sollte ebenfalls sparsam umgegangen werden. Einmal in der Wochen einen Obsttag einlegen, um den Körper zu entschlacken. Mindestens zwei Liter Flüssigkeit pro Tag trinken, aber darauf achten, dass sie ungesüßt sind. Zu Empfehlen wären frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte (Karottensaft, Orangensaft, Apfelsaft). Bei Obst und Gemüse zu den biologisch Angebauten greifen.




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